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Vorträge


Seit Anfang der 90er Jahre mache ich Vorträge zu astronomischen Themen, vor allem bei der GvA Kiel und früher auch beim ehemaligem Kieler Planetarium im Knooper Weg. Nicht alle Vorträge sind öffentlich gewesen, einige von ihnen auch im internen Kreis. Hier habe ich alle von mir gehaltenen Vorträge gesammelt, sowie die von mir verfaßten Kurztexte hinzugefügt, die in den jeweiligen Programmen der GvA oder des Planetariums erschienen sind.


Bis heute gehaltene Vorträge


Proxima Centauri b - Leben unter roten Sonnen?
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 26. Oktober 2016, 20.30 Uhr (GvA-Astroabend)

Über 70 Prozent aller Sterne gehören einem Sterntyp an, den die meisten nie zu Gesicht bekommen, den roten Zwergen. Es sind die kleinsten, kühlsten und lichtschwächsten Sterne. Der nächste Stern nach der Sonne ist Proxima Centauri - ein roter Zwerg. Abgesehen davon, dass man ihn erst ab Afrika sehen kann, ist er so schwach, dass man ein kleines Teleskop benötigt um ihn zu sehen.

Ende August 2016 wurde eine aufregende Meldung bekanntgegeben: Man hat um Proxima einen erdähnlichen Planeten entdeckt! Dieser Planet, genannt Proxima b, befindet sich in einer Zone, in der die Temperaturen auf ihn flüssiges Wasser möglich machen. Und schon kamen in den Medien haufenweise Meldungen über mögliche Ozeane und Leben auf diesen Planeten. Ganz so einfach ist es aber doch nicht. Rote Zwerge wie Proxima leben zwar erheblich länger als unsere Sonne, erzeugen aber andererseits gewaltige Energieausbrüche (Flares), die einen vorhandenen Planeten natürlich stark beeinflussen. Der Autor, der sich schon lange mit den roten Zwergen beschäftigt, geht auf diese Tatsache ein und zeigt weitere wichtige Fakten, die in den Medien meist nicht genannt werden. Eine Serie selbst erstellter Bilder, wie es auf Proxima b aussehen könnte, runden den Vortrag ab. Aber selbst wenn es auf Proxima b kein Leben geben sollte, ist er keinesfalls langweilig, denn eines sollte klar sein: Wir haben hier eine ferne Welt, die um einen anderen Stern kreist und völlig anders sein wird als alles, was wir in unserem Sonnensystem kennen.



Krater mit konzentrischem Doppelwall
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 17. Februar 2016, 20.30 Uhr (GvA-Astroabend)

Auf dem Mond findet man ab und zu Krater mit einem konzentrischen Doppelwall. Einige Exemplare besitzen sogar einen dreifachen Wall. Etwa 70 Prozent dieser Krater finden sich am Rand der dunklen Maregebiete. Weitere 20 Prozent im Innern größerer Krater. Der größte Krater dieser Art ist Hesiodus A im Süden des Mare Nubium. Wie diese Art von Krater entstanden ist, ist schwierig zu sagen und auch heute noch nicht völlig geklärt.




Aktive galaktische Kerne
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 10. Februar 2016, 20.30 Uhr (GvA-Astroabend)

In den vierziger Jahren entdeckte Carl Seyfert, daß es Galaxien gibt, die einen außergewöhnlich hellen Kern zeigen, die man Seyfert-Galaxien nannte. Wenig später fand man Radioquellen am Himmel, die sich im optischen Bereich als bläuliche Sterne zeigten. Ihr Spektrum war so ungewöhnlich, daß keiner damit etwas anfangen konnte. Daher nannte man sie quasi-stellare Sterne oder kurz Quasare. Später zeigte sich jedoch, daß sich Quasare in sehr großen Entfernungen von uns befinden und da sie im Vergleich dazu sehr hell sind, eine gigantische Leuchtkraft besitzen. Quasare sind, wie die Seyfert-Galaxien, sehr helle Kerne aktiver Galaxien. Aber woher kommt die gewaltige Energie? Ein vereinheitlichtes Modell für aktive galaktische Kerne zeigt, daß in diesen Objekten energetische Vorgänge unvorstellbaren Ausmaßes ablaufen müssen.




Entfernungsbestimmung offener Sternhaufen mit FHD
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 14. Oktober 2015, 20.00 Uhr (GvA-Astroabend)

Werden die Sterne eines offenen Sternhaufens in ein Farben-Helligkeitsdiagramm (FHD) eingetragen, kann man mit Hilfe der ZAMS (Zero Age Main Sequence) den Farbexzess und die Entfernung des Sternhaufens bestimmen. Das funktioniert weil Leuchtkraft und Farbindex der Hauptreihensterne bekannt sind. Durch den interstellaren Staub wird das Licht der Sterne auf den Weg zu uns geschwächt und gerötet. Dies macht sich bemerkbar durch eine Verschiebung der Hauptreihe des Sternhaufens im FHD nach rechts und nach unten. Durch Vergleich mit der Standard-Hauptreihe (ZAMS) läßt sich dieser sogenannte Farbexzess bestimmen, sowie der Unterschied zwischen scheinbarer und wahrer Leuchtkraft der Sterne, woraus sich die Entfernung ergibt.




NGC 663
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 21. Januar 2015, 21.00 Uhr (GvA-Astroabend)

Am Samstag dem 17. Januar 2015 habe ich den offenen Sternhaufen NGC 663 in der Cassiopeia im Teleskop der Sternwarte 2 beobachtet. Dabei fiel mir ein Doppelstern auf. Über Recherchen im Internet fand ich heraus, daß es in diesem Sternhaufen mindestens 5 Doppelsterne gibt und der beobachtete vermutlich Struve 151 oder 152 gewesen ist. Diese Doppelsterne sind selten beobachtet worden und Orbits noch nicht bekannt. Daneben enthält NGC 663 viele sogenannte Be-Sterne. Weitere Beobachtungen dieses Sternhaufens sind geplant, um die Doppelsterne zu identifizieren und mit höherer Vergrößerung zu trennen.




Andromedagalaxie in HD
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 14. Januar 2015, 20.30 Uhr (GvA-Astroabend)

Anfang Januar 2015 ist vom Hubble-Teleskop ein Mosaikbild aus 411 Einzelbildern veröffentlicht worden. Das Originalbild hat eine Größe von 1,5 Milliarden Pixel (69.536 x 22.230 Pixel)! Es zeigt über 100 Millionen Einzelsterne und ist das beste Bild, was je von der Andromedagalaxie gemacht wurde. Ich habe die etwas kleinere Version mit 1,7 Gigabyte in Format TIFF heruntergeladen, und sie in 40 Einzelbilder aufgeteilt. Das Bild ist der absolute Wahnsinn: Man sieht eine vorher nie gekannte Pracht aus Myriaden von Einzelsternen, riesige Supersternhaufen aus blauen Sternen, Dunkelwolken und Kugelsternhaufen. Die Einzelbilder werden in einer etwa 10 Minuten dauernden Sequenz gezeigt.




Cepheiden
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 7. Januar 2015, 20.30 Uhr (GvA-Astroabend)

Im Herbst 2014 habe ich den schönen Doppelstern Delta Cephei im Teleskop der Sternwarte 2 beobachtet. Cepheiden pulsieren sehr regelmäßig und zeigen eine sinusförmige Lichtkurve. Ursache für die Pulsation ist der Kappa-Mechanismus, der etwas genauer beschrieben wird. Cepheiden haben die Eigenschaft, daß man aus der Zeitdauer ihrer Lichtwechselperiode ihre wahre Leuchtkraft bestimmen kann (Perioden-Leuchtkraft-Beziehung). Nur mit ihnen war es möglich, im vorigen Jahrhundert die Entfernung zu den nahen Galaxien zu bestimmen. Dazu gibt es auch zwei Rechenbeispiele mit dem Entfernungsmodul.




Rote Zwerge
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 19. Februar 2014, 20.30 Uhr (GvA-Astroabend)

Rote Zwerge oder rote Hauptreihensterne sind massearm und leuchten nur schwach. Obwohl sie recht unauffällig sind, machen sie den größten Anteil aller Sterne aus. Beobachtbar sind sie fast nur in der näheren Umgebung der Sonne. Um viele Rote Zwerge wurden mittlerweile auch Planeten gefunden. Ob es auf ihnen Leben geben kann ist eine weitere spannende Frage.




Die Stabilität von Planetenbahnen im Alpha Centauri System
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 27. November 2013, 21.30 Uhr (GvA-Astroabend)

Computersimulationen von Wiegert und Holman haben gezeigt, daß der größte Bereich im Alpha Centauri System für Planetenbahnen instabil ist. Es gibt aber einige Zonen, in denen Planeten um diese Sterne stabil kreisen können und das für Millionen von Jahren. Auch sind Planeten in der lebensfreundlichen Zone gut möglich. Am Ende werden selbst erstellte Impressionen gezeigt, die den Himmelsanblick auf einen solchen Planeten darstellen.




Supernovae - explodierende Sterne
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 6. Februar 2013, 20.30 Uhr (GvA-Astroabend)

Massereiche Sterne beenden ihr Leben mit einer gewaltigen Explosion - einer Supernova. Daneben gibt es auch noch einen anderen Typ, die sogenannte thermomukleare Supernova, die in Doppelsternsystemen auftritt, wenn ein Weißer Zwerg Masse von seinem Partnerstern absaugt und damit an Masse zunimmt. Überschreitet der Weiße Zwerg eine bestimmte Grenzmasse, kollabiert er rasch und explodiert. Neben diesen beiden Typen von Supernovae wird auch kurz der Lebenslauf eines massereichen Sterns erläutert.




Die Crux OB1 Assoziation und der Gouldsche Gürtel
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 7. November 2012, 21.00 Uhr (GvA-Astroabend)

Das Sternbild Kreuz des Südens besteht aus vier hellen Sternen. Diese Sterne gehören zu einer großen Gruppe blauer und heißer Sterne, zur Scorpius-Centaurus OB-Assoziation. Die vier Hauptsterne im Kreuz des Südens werden einzeln kurz vorgestellt. Alle diese Sterne gehören gleichzeitig zum sogenannten Gouldschen Gürtel, eine großräumige Struktur aus jungen Sternen und Gaswolken.




Planet um Alpha Centauri B entdeckt
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 24. Oktober 2012, 20.00 Uhr (GvA-Astroabend)

Auf die Möglichkeit vorhandener Planeten um Alpha Centauri B haben schon die Ergebnisse umfangreicher Computersimulationen eines wissenschaftlichen Teams der University of California in Santa Cruz hingewiesen. Jetzt wurde im Oktober 2013 der erste Planet um Alpha Centauri B entdeckt. Er umkreist seinen Stern allerdings deutlich näher als der Merkur die Sonne.




Der Polarstern
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 7. März 2012, 20.30 Uhr (GvA-Astroabend)

Der Polarstern ist wohl einer der bekanntesten Sterne am Himmel. Auf ihn zeigt die Erdachse, so daß sich um ihn scheinbar der ganze Sternenhimmel zu drehen scheint. In einem Teleskop sieht man einen schwachen Begleitstern. In Wirklichkeit ist der Hauptstern nochmals doppelt, aber erst das Weltraumteleskop Hubble hat diesen Begleiter erstmals optisch getrennt von seinem Hauptstern gezeigt. Es handelt sich also um ein Dreifachsternsystem.

Der Hauptstern Polaris Aa ist ein Gelber Riese und zugleich ein pulsierender Stern - ein Cepheid. Allerdings gibt es noch einige Unsicherheiten wie z. B. die vom Satelliten Hipparcos bestimmte Entfernung von 431 Lichtjahren. Auch sind die Pulsationseigenschaften von Polaris Aa etwas ungewöhnlich. Am Ende werden wir mit dem Raumschiff der Phantasie zu Polaris reisen. Es wird dabei deutlich, daß Polaris wesentlich mehr ist als nur ein Lichtpunkt am Nachthimmel. Er ist eine Sonne wie unsere, allerdings deutlich größer und um ein Vielfaches heller.




Das Planetensystem um den Stern HR 8799
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 2. November 2011, 20.00 Uhr (GvA-Astroabend)

Normalerweise werden Planeten um andere Sterne nur indirekt gefunden. Sie verraten sich dadurch, daß die Sterne die sie umkreisen durch die Massen der Planeten leicht ins Taumeln kommen, was heute mit hochpräzisen Methoden meßbar ist.

Bei dem etwa 130 Lichtjahre entfernten Stern HR 8799 im Sternbild Pegasus konnten dagegen im Jahr 2008 gleich drei Planeten im Infrarotbereich direkt fotografiert werden, die diesen Stern umkreisen! Im Jahr 2010 wurde noch ein vierter Planet entdeckt. Es handelt sich hier um ein noch sehr junges Sonnensystem, welches nicht einmal 100 Millionen Jahre alt ist. Bei den vier Planeten handelt es sich um große Gasplaneten ähnlich wie Jupiter, die aber etwa 7 bis 10mal mehr Masse wie Jupiter haben. Zum Schluß wird eine kleine Bilderserie mit Phantasieimpressionen gezeigt, wie diese Planeten aussehen könnten.




Zwischen den Kugelsternhaufen
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Samstag, 9. April 2011, 19.00 Uhr (GvA-Astroabend)

Im Außenbereich unserer Milchstraße gibt es gewaltige, kugelförmige Ansammlungen von Sternen, die langsam auf ihren Bahnen um die Milchstraße kreisen. Auf eindrucksvollen Bildern werden diese näher betrachtet. Im Außenbereich der Milchstraße finden wir auch die große Magellansche Wolke - eine Zwerggalaxie die unsere Milchstraße umkreist und ebenfalls eine kurze Betrachtung wert ist. Auch gibt es die Frage, ob es bei anderen Milchstraßensystemen oder Galaxien Kugelsternhaufen gibt. Zum Schluß gibt es noch eine kleine Sensation....




Der Orionkomplex
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 16. Februar 2011, 20.30 Uhr (GvA-Astroabend)

Ein Kurzvortrag auf dem Astronomieabend an der Sternwarte Kronshagen. Das Sternbild Orion dominiert im Winterhalbjahr am Himmel Richtung Süden. In ihm finden wir den berühmten Orionnebel M 42 - eine leuchtende Gaswolke in der Milchstraße. Ein Objekt, das an der Sternwarte Kronshagen jeden Beobachtungsabend eingestellt wird.

Aber im Sternbild Orion gibt es noch zahlreiche andere Gasnebel: IC 434 mit dem berühmten Pferdekopfnebel oder der große Bogen mit den Namen Barnards Loop. Sie alle werden von jungen heißen Sternen zum Leuchten angeregt. Insgesamt liegt das Sternbild in einer riesigen Nebelhülle eingebettet, die man allerdings nur auf fotografischen Wege sichtbar machen kann.




Die große Magellansche Wolke
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 02. Februar 2011, 20.15 Uhr (GvA-Astroabend)

Ein Kurzvortrag auf dem Astronomieabend an der Sternwarte Kronshagen. Im Sternbild Schwertfisch (Doradus) befindet sich die große Magellansche Wolke, eine kleine Begleitgalaxie der Milchstraße. Durch ihre Nähe läßt sie sich in Myriaden von Einzelsternen auflösen. In ihr findet man viele leuchtende Wasserstoffnebel und Sternhaufen.

Besonders faszinierend ist der riesige Nebelkomplex 30 Doradus, auch Tarantelnebel genannt. Den gewaltigen Sternhaufen aus sehr leuchtkräftigen, jungen und blauen Sternen konnte das Hubble-Teleskop erstmals komplett auflösen. Es werden noch weitere faszinierende Fotos dieser Region von der ESO gezeigt, auf denen viele Sternhaufen in der großen Magellanschen Wolke komplett aufgelöst sind.

Erwähnenswert ist weiterhin der sogenannten Magellansche Strom und das neue Projekt "Vista" - eine fotografische Himmelsdurchmusterung im Bereich der Magellanschen Wolken.




Der Überriese Beteigeuze
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 12. Januar 2011, 20.15 Uhr (GvA-Astroabend)

Ein Kurzvortrag auf dem Astronomieabend an der Sternwarte Kronshagen. Der im Sternbild Orion rötlich leuchtende Stern Beteigeuze ist ein gigantischer roter Überriese. Es ist ein Stern mit der 10fachen Sonnenmasse, über den es einiges zu erzählen gibt. Daneben ist er an sein Lebensende angekommen und ein Kandidat für eine bevorstehende Supernova.

Der Stern Rho Cassiopeiae ist noch gigantischer. Er gehört zu einer sehr seltenen Sternenklasse, den sogenannten Hyperriesen. Es sind die massivsten Sterne, die wir überhaupt kennen. Ihre Lebensdauer liegt bei nur 2 Millionen Jahren. Viele Astronomen vermuten, daß dieser Stern schon zur Supernova explodiert ist. Nur ist diese Botschaft bei uns wegen der großen Entfernung dieses Sterns noch nicht angekommen.




Die Galaxien der Lokalen Gruppe
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 10. November 2010, 20.15 Uhr (GvA-Astroabend)

Ein Kurzvortrag auf dem Astronomieabend an der Sternwarte Kronshagen. Unsere Milchstraße bildet zusammen mit der großen Andromedagalaxie M 31 sowie der Spiralgalaxie M 33 im Sternbild Dreieck eine kleine Galaxiengruppe, die man als die Lokale Gruppe bezeichnet. Diese enthält noch weitere Mitglieder, die aber alles kleine Zwerggalaxien sind. Aufgrund ihrer Lichtschwäche sind viele erst in neuerer Zeit entdeckt worden. Der Autor hat eine Liste aller heute gültigen Mitglieder der Lokalen Gruppe erstellt, von denen er alle kurz vorstellen wird. Sofern gefunden, wird zu jedem Mitglied ein Bild gezeigt.




Die Reise zu Alpha Centauri
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 17. März 2010, 20.00 Uhr (GvA-Astroabend)

Ein Kurzvortrag auf dem Astronomieabend an der Sternwarte Kronshagen. Das Doppelsternsystem Alpha Centauri ist mit einer Entfernung von 4,3 Lichtjahren der der Sonne am nächsten gelegene Stern. Zwei Sonnen, die unserer Sonne in Größe und Leuchtkraft sehr ähnlich sind, umkreisen hier einander. Gezeigt werden die Eigenschaften dieser beiden fremden Sonnen sowie einige Impressionen: Am Himmel eventuell vorhandener Planeten um Alpha Centauri würde man nämlich zwei Sonnen sehen!

Weiterhin wird auf die Frage eingegangen, ob es Planeten geben kann und welchen Abstand diese von den Sternen haben müssen, damit auf ihnen lebensfreundliche Temperaturen herrschen.




Wo sind wir im Universum?
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 04. April 2009, 21.00 Uhr (Astronomietag)

Ein Kurzvortrag zum Astronomietag an der Sternwarte Kronshagen. Unsere Sonne ist nur ein kleiner Stern am Rande der Milchstraße. Aber die Milchstraße ist wiederum nicht die einzige Galaxis im Universum. Es unzählige Galaxien, die sich zu sogenannten Galaxienhaufen zusammenscharen.

Dieser Kurzvortrag, der im Rahmen des Astronomietages stattfindet, gibt einen kleinen Überblick, wo wir uns im Universum und vor allem in welchen Strukturen (Galaxienhaufen) wir uns überhaupt befinden.




Galaxienhaufen
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 15. Oktober 2008, 19:30 Uhr (GvA-Workshop)

Nach einer mehrjährigen Pause gab es bei der GvA Gruppe Kiel endlich wieder Workshops. Ich startete gleich mit dem ersten am 15. Oktober und erzählte etwas über Galaxienhaufen. Zuvor machte ich jedoch einen kleinen geschichtlichen Überblick zur Galaxienforschung. Anschließend folgte eine kurze Erläuterung zu unserem heimatlichen Galaxienhaufen - der Lokalen Gruppe.

Die Reise ging weiter zu dem uns am nächsten gelegenen kleineren Galaxienhaufen, der Maffeigruppe. Es folgte eine kurze Beschreibung des Fornaxhaufens, der uns am nächsten liegenden größeren Ansammlung von Galaxien, und des riesigen Virgohaufens. Hier kam auch erstmals das Wort Superhaufen zur Sprache. Im Anschluß daran erläuterte ich einige nahe Superhaufen zusammen mit Bildern der in ihnen gelegenen Galaxienhaufen.




Sonnenaufgang über Kopernikus - Lunare Geologie
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Samstag, 14. April 2007, 19:15 Uhr (Aschberg-Teleskoptreffen)

Für viele Hobbyastronomen ist der Mond eher ein Störenfried, da sein Licht den Himmel derart aufhellt, daß die Beobachtung schwacher Objekte kaum möglich ist. Auch gilt er oft als Anfängerobjekt. Das ist aber nicht wahr. Selenologie, die Wissenschaft die sich mit dem Aufbau, der Geschichte und der Oberfläche des Mondes beschäftigt, ist alles andere als eine Anfängersache!

Auf der Mondoberfläche gibt es eine große Vielfalt interessanter geologischer Formationen: Große und kleine Einschlagskrater, Gebirge, riesige Lavaebenen, Verwerfungen, die durch Spannungen in der Mondkruste entstanden sind, gewundene Rillen, durch die früher einmal Lava geflossen ist, breite Täler und sanfte Dome, die durch frühere vulkanische Aktivitäten entstanden sind. Die meisten dieser Formationen sind in der frühen Geschichte des Mondes entstanden.




Ein elektronisches Wintermärchen
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 11. Januar 2006, 19:30 Uhr (Sternwarte Kronshagen)

Gezeigt wird eine Bilderserie aus Winter- und Astrobildern. Mit seinem Album "Mirage" hat Klaus Schulze eine Tiefe erreicht, wie danach kaum wieder. Es wird untertitelt mit "ein elektronisches Wintermärchen". Und genau so ist auch die Musik: Man stelle sich einen zugefrorenen See vor, die letzten Sonnenstrahlen, alles ist erstarrt. Nach Sonnenuntergang bricht die Dämmerung herein und der Sternenhimmel zieht langsam auf. Anschließend geht die Reise in die Tiefen des Sternenhimmels. Die schon fast unmenschlichen kühlen Chöre lassen langsam den Eindruck aufkommen, der Beobachter sei selbst schon völlig erstarrt.... Diese Bilderserie wurde intern im Kreise der GvA gezeigt.




14 Jahre GvA Geschichte
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 13. Oktober 2004, 19:30 Uhr (Sternwarte der FHS-Kiel, Ostufer)

Der Referent - seit 1990 in der Kieler Gruppe der GvA tätig - gibt in diesem Vortrag mit vielen Dias und Tonaufnahmen einen Überblick über die letzten 14 Jahre bei der GvA. Höhepunkte sind unter anderem die Beobachtungsabende im Kieler Schrevenpark, der Bau der Sternwarte-II in Kronshagen, der Einschlag des Kometen Shoemaker-Levi 9 auf Jupiter 1994, die hellen Kometen Hyakutake und Hale-Bopp 1996/97, frühe GvA-Vorträge, sowie die alten Programmzettel, die eifrig gesammelt wurden.




Struktur und Aufbau unserer Galaxis
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 14. April 2004, 19:30 Uhr (Sternwarte Kronshagen)

Unsere Sonne und alle anderen Sterne gehören zu einer riesigen Scheibe aus Milliarden von Sternen - unserer Milchstraße (Galaxis), die wir nachts als schwach schimmerndes Band am Himmel sehen. Dieser Vortrag zeigt viele Objekte unserer Milchstraße und befaßt sich mit Aufbau und Struktur der galaktischen Scheibe. Fotos von anderen Galaxien runden das Verständnis unser eigenen ab.




Die vielfältigen Formationen auf der Mondoberfläche
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 10. Dezember 2003, 19:30 Uhr (Sternwarte Kronshagen)

Nach einen Jahrmillionen dauernden Asteroidenbombardement erhielt der Mond sein heutiges Gesicht. Mit einem Teleskop kann man auf ihm in Abhängigkeit zur Mondphase viele faszinierende Einzelheiten sehen. Hier gibt es ausgedehnte Basaltbecken, die wir tradiotonell "Meere" nennen, unzählige zum Teil sich überlagernde Krater, Rillen, Verwerfungen, Lavatunnel und Berge. Der Vortrag zeigt diese Formationen anhand eindrucksvoller Nahaufnahmen genauer und geht auf die geologischen Besonderheiten ein. Zwischendurch werden Bildersequenzen mit musikalischer Begleitung gezeigt.




Reise zur Andromedagalaxie
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 09. Januar 2002, 19:30 Uhr (Hörsaal 101 der FHS-Kiel)

Ein tiefer Blick in die Andromedagalaxie M 31 - die schönsten Bilder der bekanntesten Großteleskope untermalt mit stimmungsvoller Musik aus Raum und Zeit von Jean-Michael Jarre, ein Überblick über den derzeitigen Forschungsstand und schließlich Anregungen zur eigenen Beobachtung. Folgen Sie dem Referenten auf seinem Streifzug durch den Andromedanebel, der imposanten Nachbargalaxie unserer Milchstraße in wenigen Millionen Lichtjahren Entfernung, und lassen Sie sich vom Zauber der fernen Sterneninsel, ihrer zahlreichen Nebel, Sternhaufen und Begleitgalaxien gefangen nehmen.




Der Himmel über See bei Tag und Nacht
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 11. Oktober 2000, 19:30 Uhr (Hörsaal 101 der FHS-Kiel)
Montag, 14. Mai 2001, 19:30 Uhr (Planetarium der FHS-Kiel)

Das Klima im Norden, inmitten der Westwindzone, wird vor allem von der See bestimmt. Tiefdruckgebiete bestimmen zumeist das Wetter. Mit ihnen zeigt der Himmel viele eindrucksvolle Wolkenformen. Auf der Rückseite der Tiefs werden bisweilen polare Kaltluftmassen herangeführt, die eine excellente Fernsicht bewirken. Wenn die Sonne im Meer versinkt, ergibt sich ein phantastischer Sternenhimmel. Der Vortrag schildert die Erlebnisse des Referenten im vergangenen Sommer an der Ostseeküste. Wetter- und Wolkenkunde, der Sternenhimmel und Polarlichter sind das Thema.




Auf der Suche nach den seltenen Ringgalaxien
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Montag, 8. Mai 2000, 19:30 Uhr (Planetarium der FHS-Kiel)

Wenn eine kleine Spiralagalaxis frontal mit einer größeren kollidiert, kann dabei einer der schönsten und seltensten Galaxien entstehen - eine sogenannte Ringgalaxis. Diese Schönheit hält aber nicht lange an. Sobald der kleine Eindringling sich von dannen macht, beginnt die Ringgalaxis wieder ihre normale Spiralstruktur herzustellen.




Wolken- und Wetterkunde für Sternfreunde
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 10. November 1999, 19:30 Uhr (Sternwarte der FHS-Kiel, Ostufer)

Im Beobachtungsbuch vom 19.7.99 steht: "Heißer Nachmittag; da türmen sich die Wolken bis auf 10 km auf, wirklich eindrucksvoll anzusehen!". Auch das faszinierende Wechselspiel der Wolken und des Wetters hat seinen Reiz, bleibt aber für viele auch ein wenig rätselhaft. Da in unseren Breiten kalte und warme Luftmassen aufeinandertreffen, entstehen immer wieder riesige Tiefdruckwirbel, die von den gewaltigen Strahlströmen in 10 km Höhe gleich reihenweise nach Osten getrieben werden. Der Referent zeigt viele selbst aufgenommene Farbdias und Videos.




Ein Streifzug durch die offenen Sternhaufen
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Montag, 15. Mai 1999, 19:30 Uhr (Planetarium der FHS-Kiel)

Wer mit einem lichtstarken Feldstecher den Himmel durchmustert, dem fallen immer wieder lockere Ansammlungen von Sternen auf, die man als offene Sternhaufen bezeichnet. Mit einem lichtstarken Spiegelteleskop kann man hunderte solcher Objekte am Himmel auffinden und beobachten. Der Formenreichtum, in dem sie auftreten, kennt wahrlich kaum Grenzen. Einige Sternhaufen bestehen aus über 200 Sternen und bieten einen eindrucksvollen Anblick; andere bestehen nur aus wenigen Sternen und fallen daher kaum auf; und wieder andere sind schwach, daß man sie auch im Teleskop nur als Nebelfleck warnimmt.

Leider wird den offenen Sternhaufen von Hobbyastronomen nur mittelmäßige Beachtung geschenkt ("Klumpen von Sterne - ist doch nichts besonderes" hört man häufig); dabei sind viele noch überhaupt nich visuell beobachtet worden! Der Referent selbst hat schon etliche offene Sternhaufen in seinem lichtstarken Spiegelteleskop beobachtet und außerdem auf seinem PC ein umfangreiches Bilderarchiv von Aufnahmen offener Sternhaufen aufgebaut. Er versucht, diese Faszination an die Besucher weiterzugeben, indem er zunächst verständlich die wahre Natur der offenen Sternhaufen erläutert und auch einige Anregungen zu eigenen Beobachtungen gibt. Anschließend begibt er sich zusammen mit dem Publikum auf eine weite Reise hinein in unsere Milchstraße, die an vielen offenen Sternhaufen vorbeiführen wird...




Astrofotografie in den Hüttener Bergen
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 10. März 1999, 19:30 Uhr (Hörsaal 101 der FHS-Kiel)

Der Himmel biete eine große Zahl sehr schöner Erscheinungen: Prächtige Sonnenuntergänge, feuerrote Mondaufgänge und natürlich einen herrlichen Sternenhimmel, der besonders außerhalb großer Städte noch zu einem eindrucksvollen Erlebnis werden kann. Der Referent hat diese stimmungsvollen Momente in den Hüttener Bergen in Fotos festgehalten und wird seine Aufnahmen im Rahmen dieses Diavortrages mit Musik zeigen.




Die faszinierende Welt der Sternhaufen
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 14. Mai 1997, 19:30 Uhr (Hörsaal 101 der FHS-Kiel)

Wer mit einem Feldstecher den Sternenhimmel absucht, wird immer wieder auf kleine Gruppen von Sternen stoßen, die man auch als offene Sternhaufen bezeichnet. Die Plejaden (Foto) sind ein schönes Beispiel dafür. Auch die sogenannten kugelförmigen Sternhaufen erscheinen in lichtstarken Spiegelteleskopen als prachtvolle Objekte. In diesem Diavortrag wird neben den Beobachtungsmöglichkeiten auch auf die wahre Natur der Sternhaufen eingegangen; die schönsten und interessantesten darunter werden kurz einzeln besprochen.




Merkur - eine zerfurchte Welt im Glanz des Sonnenlichtes
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Montag, 14. April 1997, 19:30 Uhr (Planetarium der FHS-Kiel)

Merkur, der sonnennächste Planet, ist nur sehr schwer zu beobachten, da er von der Erde aus gesehen nur stets in unmittelbarer Nähe der Sonne steht. Da man in größeren Fernrohren allenfalls schwache Schattierungen erkennen kann, wußte man lange Zeit nichts von Merkur, bis er im März 1974 von der Raumsonde Mariner 10 angeflogen wurde, die eine Menge interessanter Daten und Fotos von dort übermittelte. Bis heute sind rund 48 Prozent von Merkurs Oberfläche fotografisch erfaßt und kartografiert worden. Seine Oberfläche ähnelt zwar der des Mondes, da sie mit vielen Kratern übersäht ist, es gibt aber auch Unterschiede. Der größte Krater ist das Caloris-Becken - es hat einen Durchmesser von 1600 Kilometern! Weiterhin gibt es Risse, Spalten, Berge und Täler auf Merkurs Oberfläche, sowie einige merkwürdige Strukturen, die auch heute noch einige Rätsel aufgeben. Wir haben beim Merkur eine eindrucksvolle Welt vor uns, die regelrecht von der Sonne durchglüht ist. Während des Vortrages kann der Zuhörer eine Reise in diese eindrucksvolle Welt erleben.




Die Geheimnisse des Planeten Mars
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Montag, 24. März 1997, 19:30 Uhr (Planetarium der FHS-Kiel)

Am 17. März 1997 erreicht der Planet Mars nach ca. 2,5 Jahren wieder seine erdnächste Stellung (Opposition) und ist wieder günstig zu beobachten. Daher werde ich dieses Mal wieder über die faszinierende Welt des Mars berichten, denn der Planet Mars hat schon immer die Phantasie der Menschen angeregt: Wir können mit Fernrohren seine Oberfläche sehen, es gibt auf ihn weiße Polkappen, helle und dunkle Gebiete und sogar einen 24-Stunden-Tag. Dies alles reicht aus, um ihn sich als bewohnte Welt vorzustellen. Auch wenn wir heute durch die Erkenntnisse der vielen Raumsonden, die zum Mars gesendet wurden, wissen, daß es dort keine Marsmenschen gibt, haben wir es dennoch mit einer äußerst eindrucksvollen Welt zu tun. Auf den Fotos, die uns die Raumsonden zur Erde funkten, können wir auf der Oberfläche des Mars riesige Vulkane, gewaltige Canyonsysteme, große Ebenen, Dünen, weiße Polkappen und sogar ausgetrocknete Flußtäler bewundern. Auch die dünne Atmosphäre des Mars ist nicht weniger eindrucksvoll: In ihr gibt es Wolken und sogar gewaltige Staubstürme!

Der Vortrag beginnt zunächst mit einem kurzen geschichtlichen Überblick. Aber schon bald wird der Zuhörer in eine Reise zum Planeten Mars entführt und kann sich selbst ein Bild von dieser eindrucksvollen Welt verschaffen...




Spaziergang mit den Feldstecher am Winterhimmel
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 27. November 1996, 19:30 Uhr (Hörsaal 101 der FHS-Kiel)

Die prachtvollen Sternbilder des Winterhimmels bieten eine große Vielfalt an Sternhaufen und Gasnebeln: Um so bekannte Himmelsobjekte wie z. B. den Orionnebel, die Plejaden oder gar die offenen Sternhaufen im Fuhrmann zu sehen, braucht man nicht unbedingt eine teure und komplizierte Ausrüstung. Wie man schon mit einem Feldstecher in den Genuß dieser und anderer faszinierender Beobachtungsobjekte kommt, erfahren Sie auf dieser Veranstaltung.




Galaxien - Reise zu fremden Sternsystemen
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Montag, 23. September 1996, 19:30 Uhr (Planetarium der FHS-Kiel)

Unsere Milchstraße ist nicht die einzige im Universum - es gibt Millionen weiterer Milchstraßen oder Galaxien (auch Welteninseln genannt). Schon mit einem Feldstecher kann man im Sternbild Andromeda unsere Nachbarmilchstraße, die große Andromedagalaxie, sehen. Es ist ein Sternsystem in 2,5 Millionen Lichtjahren Abstand, welches aus über 400 Milliarden Sternen besteht! Galaxien treten im Universum in den verschiedensten Formen auf: Da gibt es Ellipsen, Spiralen oder vollkommen unregelmäßige Strukturen. Ihre wahre Pracht können wir auf langbelichteten Aufnahmen von Großteleskopen bewundern. Dabei scheinen Galaxien keine einzelnen Gebilde im Universum zu sein. Stattdessen treten sie in Haufen auf, die man als Galaxienhaufen bezeichnet. Obwohl die Abstände zwischen ihnen gewaltig sind, kommt es immer wieder einmal vor, daß sich zwei Galaxien so nahe kommen, daß sie miteinander wechselwirken oder sogar kollidieren!




Mit dem Fotoapparat auf Sternenjagd - eine kleine Einführung in die Astrofotografie
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 5. Juni 1996, 19:30 Uhr (Hörsaal 101 der FHS-Kiel)

Wer Sterne und Sternbilder fotografieren möchte, braucht nicht unbedingt eine teure und komplizierte technische Ausrüstung. Die Praxis zeigt, daß Himmelsfotografie auch mit relativ einfachen Mitteln betrieben werden kann. Schon mit einer einfachen Spiegelreflexkamera, die mit einem Drahtauslöser auf einem Fotostativ montiert ist, kann man Sternbilder und ganze Sternfelder auf dem Film verewigen und mit etwas Geduld entsprechende Fotos herstellen. Wie man das richtig macht und was man dabei beachten sollte, das soll diese kleine praktische Einführung in die Astrofotografie zeigen.




Polarlichter - die größte Light-Show der Erde
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Freitag, 6. Oktober 1995, 19:30 Uhr (Planetarium Glücksburg)
Montag, 9. Oktober 1995, 19:30 Uhr (Planetarium der FHS-Kiel)
Montag, 13. Mai 1996, 19:30 Uhr (Planetarium der FHS-Kiel)

Der Vortrag über Polarlichter am 9. Oktober 1995 im Kieler Planetarium hat anscheinend großes Interesse geweckt: Es kamen so viele Besucher, daß schon 20 Minuten vor der Veranstaltung alle Plätze belegt waren. Deshalb entschloß ich mich, den Vortrag am 8. Januar 1996 noch einmal zu wiederholen. Da dieser jedoch aus Krankheitsgründen ausfallen mußte, werde ich diesen Vortrag nun noch einmal wiederholen!

Es ist schwer, das matte, wechselvolle Schimmern eines Polarlichtes zu beschreiben: Gelbe, rote und grüne Farben kommen und gehen. Lichtbogen entstehen am Horizont und wandern nach oben; leuchtende Vorhänge bewegen sich wie im Winde langsam über den Himmel. Polarlichter gehören zu den eindrucksvollsten Himmelserscheinungen überhaupt! Man sieht sie vorzugsweise in den höheren Breiten und im Polarbereich. Ihr Auftreten ist allerdings streng mit der Sonnenaktivität verbunden. Zu Zeiten hoher Sonnenaktivität können Polarlichter auch in unseren Breiten beobachtet werden; so auch in Kiel. Dies war zwischen 1989 und 1992 der Fall - in dieser Zeit wurden allein in Schleswig-Holstein über 20 Polarlichterscheinungen beobachtet! Dieser Vortrag beschäftigt sich mit der Entstehung und den Formenreichtum von Polarlichtern. Zum Schluß wird dann eine Diaserie des großartigen Polarlichtes vom 8./9. November 1991 über Kiel gezeigt!



Mit Ferngläsern und Teleskopen durch das Sonnensystem
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Mario Lehwald und Torsten Rahn, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 28. Februar 1996, 19:30 Uhr (Hörsaal 101 der FHS-Kiel)

Man benötigt keine eigene Sternwarte, um bei klarem Himmel einen Blick auf die Himmelskörper in unserer direkten Nachbarschaft zu werfen. Schon mit einem Fernglas bietet der Mond mit seiner kraterzernarbten Oberfläche einen prächtigen Anblick. Bereits in kleinen Fernrohren kann man die Phasen der Venus, Wolkenbänder auf dem Jupiter, Jupiter- und Saturnmonde, die Saturnringe und vieles mehr erkennen. Die Veranstaltung soll zeigen, wie man mit kleinen Instrumenten viele faszinierende Dinge in unserem Sonnensystem beobachten kann und welche Möglichkeiten größere Fernrohre bieten.




Das Geheimnis der Leuchtenden Nachtwolken
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Freitag, 23. Juni 1995, 19:30 Uhr (Planetarium Glücksburg)
Mittwoch, 4. Oktober 1995, 19:30 Uhr (Hörsaal 101 der FHS-Kiel)

Gelegentlich kann man nach Ende der bürgerlichen Dämmerung in höheren geografischen Breiten, so auch in Kiel, zirrenartige weiße Wolken beobachten. Mit einer Höhe von ca. 80 km stellen diese zarten Gebilde die höchsten auf der Erde vorkommenden Wolken dar. Unter anderem werden Dias von eigenen Beobachtungen solcher Erscheinungen vorgeführt, die zum Teil in diesem Sommer aufgenommen wurden.




Die Erforschung des Mondes - Blick in eine faszinierende Welt
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Mario Lehwald, GvA e. V. Kiel,
Montag, 14. Oktober 1995, 19:30 Uhr (Planetarium der FHS-Kiel)

Seit jeher übt der Mond eine unvergleichliche Faszination auf die Menschen aus. Seit Beginn der Weltraumforschung wurde der Mond sorgfältiger und gründlicher untersucht als jedes andere astronomische Objekt. Insgesamt 73 Raumsonden wurden gestartet um den Mond zu untersuchen und zu fotografieren, sechs davon waren bemannt. Obwohl man inzwischen viel mehr erfahren und erforscht hat, bleibt der Mond weiterhin voller Rätsel.

Der Vortragende gibt zunächst einen Überblick über die Geschichte der Erkundung und Erforschung des Mondes, angefangen von der Erfindung des Fernrohres bis hin zu Apollo 17. Anschließend kann der Zuhörer dann eine simulierte Reise zum Mond selbst miterleben: Hier geben viele Mondaufnahmen - einige von Mondsonden aus der Mondumlaufbahn, andere direkt von der Oberfläche aufgenommen - einen Eindruck von einer faszinierenden Welt. Zum Abschluß werden noch einige Hinweise zur eigenen Mondbeobachtung gegeben.




Die vielfältige Welt der Wolken und des Wetters in unseren Breiten
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Mario Lehwald, GvA e. V. Kiel,
Montag, 24. April 1995, 19:30 Uhr (Planetarium der FHS-Kiel)

Nichts ist an Struktur, Farbe und Form so reich, wie ein Wolkenhimmel. Das werden viele Dias eines langjährigen Hobbybeobachters beweisen. Die verschiedenen Wolkenformationen geben aber auch Hinweise auf dynamische und physikalische Vorgänge, die sich in der Atmosphäre abspielen. Neben den Wolken werden aber auch Hoch- und Tiefdruckgebiete, sowie die verschiedenen Typen der Wetterfronten und ihre charakteristischen Wettererscheinungen erläutert. Dazu gehört auch eine Beschreibung der Wetterkarte, die man so häufig in der täglichen Presse findet, und einige grundlegende Erklärungen, wie man diese richtig interpretieren kann.




Spaziergang durch den Sommerhimmel - Beobachtungen mit dem Feldstecher
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 12. April 1995, 19:30 Uhr (Hörsaal 101 der FHS-Kiel)

Der Sommerhimmel bietet durch die günstige Stellung der Milchstraße eine besondere Vielfalt an Sternhaufen und Gasnebel. Wie man schon mit einem Feldstecher in den Genuß dieser und anderer faszinierender Beobachtungsobjekte kommt, erfahren Sie auf dieser Veranstaltung.




Möglichkeiten zur Beobachtung des roten Planeten Mars
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 15. Februar 1995, 19:30 Uhr (Hörsaal 101 der FHS-Kiel)

Der rote Planet Mars hat schon immer die Phantasie der Menschen angeregt. Alle zwei Jahre steht Mars der Erde besonders nahe, so auch im Februar 1995, wenn Mars als auffällig rotes "Gestirn" im Sternbild Löwe leuchtet. Auf diesen Informationsabend steht die praktische Beobachtung des Planeten Mars im Vordergrund, angefangen mit den frühen Beobachtungen und Entdeckungen vor gut 200 Jahren, bis hin zu den Beobachtungsmöglichkeiten des heutigen Sternfreundes. Sollte es an diesem Abend klar sein, haben Sie im Anschluß noch die Gelegenheit, den roten Planeten Mars im Schrevenpark selber durch ein Fernrohr zu betrachten!




Die Geheimnisse des Planeten Mars
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Mario Lehwald, GvA e. V. Kiel,
Montag, 09. Januar 1995, 19:30 Uhr (Planetarium der FHS-Kiel)

Kein Text vorhanden.




Merkur - eine zerfurchte Welt im Glanz des Sonnenlichtes
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 26. Oktober 1994, 19:30 Uhr (Aula der FHS-Kiel)

Im März 1974 flog die Raumsonder Mariner 10 am sonnennächsten Planeten Merkur vorbei und zeigte, daß seine Oberfläche der des Mondes ähnelt, während sein Inneres mit dem der Erde vergleichbar ist. Auch heute nocht gibt der Merkur so manches Rätsel auf. Erst kürzlich wurden Hinweise auf die Existenz von Wassereis gefunden.




Das Geheimnis der leuchtenden Nachtwolken
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 1. Juni 1994, 19:30 Uhr (Hörsaal 101 der FHS-Kiel)

Gelegentlich kann man nach Ende der bürgerlichen Dämmerung in höheren geografischen Breiten, so auch in Kiel, zirrenartige weiße Wolken beobachten. Mit einer Höhe von ca. 80 km stellen diese zarten Gebilde die höchsten auf der Erde vorkommenden Wolken dar. Unter anderem werden selbstgemachte Dias vorgeführt.




Das Rätsel der nachleuchtenden Wolken
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 8. Dezember 1993, 19:30 Uhr (Hörsaal 101 der FHS-Kiel)

Mitten in der kalten Jahreszeit, am 8. Dezember, führt uns Mario Lehwald zurück zum Sommerhimmel. "Das Rätsel der nachtleuchtenden Wolken" ist zwar streng genommen kein astronomischer Vortrag, doch sollten diese faszinierenden Erscheinungen dennoch genügend Interesse auch bei himmelskundlich Interessierten finden. Er wird dabei unter anderem selbstgemachte Fotos präsentieren.




Galaxien - die Welt jenseits unserer Milchstraße
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 14. April 1993, 19:30 Uhr (Hörsaal 101 der FHS-Kiel)

Kein Text vorhanden.




Die Geheimnisse des Planeten Mars
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 13. Januar 1993, 19:30 Uhr (Hörsaal 101 der FHS-Kiel)

Einen Schwerpunkt unserer Beobachtungsabende wird im Januar 1993 der Planet Mars bilden. Er steht am 7. Januar in Oppositionsstellung im Sternbild Zwillinge und ist der Erde dann verhältnismäßig nahe. Der Mars ist der einzige Planet mit fester Oberfläche, auf dem man mit kleineren Fernrohren Oberflächenstrukturen erkennen kann: Die helle Polkappe und einige dunkel erscheinende Gebiete. Da der Mars trotz seiner relativen Erdnähe immer noch ziemlich winzig erscheint, darf man sich nicht zuviel versprechen. Der Mars wird auch im Mittelpunkt des ersten Vortrages stehen. Am 13. Januar berichtet Mario Lehwald über die "Geheimnisse des Planeten Mars".




Ein photografischer Rückblick auf dem Sommerhimmel
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 28. Oktober 1992, 19:30 Uhr (Hörsaal 101 der FHS-Kiel)

Einen Schwerpunkt wird in diesem Quartal die Astrophotografie darstellen. Den Auftakt macht Mario Lehwald mit seinem "Photografischen Rückblick auf den Sommerhimmel", wo er seine in den letzten Monaten zum größten Teil auf dem Aschberg aufgenommenen Dias präsentieren wird. Dabei wird deutlich, daß man auch als Amateur in der näheren Umgebung noch einigermaßen brauchbare Plätze zum Beobachten und Fotografieren findet.




Eine Beobachtungsnacht im Sommer
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 8. April 1992, 19:30 Uhr (Hörsaal 101 der FHS-Kiel)

Den Anfang unserer Vortragsreihe im 2. Quartal macht Mario Lehwald mit einer Vorschau auf den Sommersternenhimmel. "Eine Beobachtungsnacht im Sommer" heißt sein Diavortrag, der uns auf anschauliche Weise mit den Schönheiten des Fixsternenhimmels vertraut machen wird.




Nordlichter - die größte Lightshow der Erde
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Mario Lehwald, GvA e.V. Kiel,
Mittwoch, 12. Februar 1992, 19:30 Uhr (Hörsaal 101 der FHS-Kiel)

Obwohl das Sonnenflecken-Maximum nun schon eine ganze Zeit verstrichen ist, kam es in den letzten zwei Jahren immer wieder zu faszinierenden Nordlicht-Erscheinungen, die man auch von Kiel aus beobachten konnte. Bilder einer solchen "größten Light Show der Erde" zeigt uns Mario Lehwald im Februar. Natürlich wird er auch erklären, was die Ursache dieses Schauspiels ist.


© Copyright: 1998-2017 Mario Lehwald
www.andromedagalaxie.de