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Bedeckungsveränderliche


Hier umkreisen zwei Sterne einander, wobei wir dieses Sternsystem von der Erde aus nur als einen Stern sehen. Dabei sehen wir auf die Kante der Bahnebene dieses Sternsystems, so daß sich die Sterne bei ihrem Umlauf gegenseitig bedecken. Bedeckt ein Stern den anderen, kommt es zu einer gewissen Helligkeitsverringerung. Hauptvertreter ist der Stern Beta oder Algol im Sternbild Perseus. Man spricht daher auch Beta-Perseiden.


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Ein Bedeckungsveränderlicher Stern
Zwei Sterne umkreisen sich und bedecken sich gegenseitig.
© Mario Lehwald


Algolsterne

Die Minima in der Lichtkurve treten periodisch auf und die Leuchtkraft der Sterne bleibt während der Bedeckung gleich.


Beta-Lyrae Sterne

Die Leuchtkraft der Sterne schwankt, was dadurch zustande kommt, daß die Sterne sehr eng umeinander kreisen und durch ihre gegenseitigen Anziehungen leicht verformt werden.


W-Ursae-Maioris Sterne

Hier handelt es sich um Doppelsternsysteme mit zwei ungleich hellen Sternen. Die Oberflächen beider Sterne haben einen direkten Kontakt miteinander. So können sie gegenseitig Materie austauschen, z. B. über eine sogenannte Akkretionsscheibe. Man geht heute davon aus, daß beide Sterne von einer gemeinsamen Hülle umgeben sind, also eine sogenannte Common Envelope Phase durchlaufen.

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