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Orion (Ori)



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Karte erstellt mit Skymap
© Mario Lehwald


Der Orion ist wohl das schönste Sternbild an unserem Himmel! Als Sternbild der Winterabende kulminiert der Orion Mitte Januar gegen 22 Uhr MEZ.

Der Hauptstern α heißt Beteigeuze. Er leuchtet auffallend rötlich und ist ein roter Überriese. Seine Helligkeit schwankt zwischen 0,4m und 1,3m. Er ist also eine veränderlicher Stern. Beteigeuze ist etwa 640 Lichtjahre von uns entfernt.

Ein weiterer heller Stern im Orion ist β Orionis oder Rigel. Mit einer Helligkeit von 0,1m ist er noch etwas heller als Beteigeuze. Im Gegensatz zu diesem strahlt er aber in einem deutlich blauen Licht. Rigel ist ein Blauer Riesenstern in etwa 949 Lichtjahren Entfernung.

ζ Orionis, der linke Gürtelstern, ist ein Dreifachstern in einer Entfernung von 1.100 Lichtjahren. Schon mit einem kleinen Teleskop kann man den 4,2m hellen Begleitstern sehen.


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Der große Orionnebel M 42

Hier haben wir den hellsten und schönsten Gasnebel am Himmel überhaupt. Mit einem Feldstecher sieht man einen diffusen Lichtschimmer. In einem kleinen Teleskop wird dieser Lichtschimmer deutlicher. Die richtige Form als Gaswolke ist erst in Teleskopen über 10 cm Öffnung deutlich zu sehen. Den eindrucksvollsten Anblick hat man in Teleskopen ab 15 cm Öffnung - dann zeigt der Nebel seine ganze Pracht mit feinen Filamenten die bis zum Rand des Gesichtsfeldes reichen. M 42 ist eine riesige Gaswolke aus Wasserstoff und Helium in der Milchstraße und etwa 1.500 Lichtjahre entfernt. In ihr entstehen auch heute noch neue Sterne. Von der Ultraviolettstrahlung heller und leuchtkräftiger Sterne in der Umgebung wird das Gas zum Leuchten angeregt. Solche Gas- und Staubwolken gibt es in großer Anzahl in unserer Milchstraße.

Überhaupt ist das gesamte Sternbild Orion in riesige Gaswolken aus Wasserstoff eingebettet. Sie lassen sich allerdings nur auf fotografischen Wege sichtbar machen.


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