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Was kann man beobachten?


Schwerpunkt sind die verschiedenen Oberflächenformationen des Mondes, die schon genauer im Mondatlas und unter Geologie beschrieben sind. Daneben lassen sich auch noch einige andere interessante Dinge beim Mond verfolgen.


mond3.jpg

Der Mond um die Zeit des ersten Viertels
Die Einzelheiten auf seiner Oberfläche kommen plastisch heraus.
Aufnahme mit Digitalkamera hinter 40 mm Okular am 20 cm Newton gehalten
© Mario Lehwald



Libration

Sehr lohnenswert ist die Verfolgung der Libration des Mondes! Die Libration in der Länge kann man z. B. sehr gut der scheinbaren Position des Mare Crisium am Ostrand oder an der scheinbaren Position von Grimaldi am Westrand erkennen. Die beiden folgenden Aufnahmen zeigen das z. B. am Ostrand des Mondes:


libration1.jpg

Mond am 27.03.2007, Libration +7°
© Mario Lehwald


libration2.jpg

Mond am 05.01.2009, Libration -7°
© Mario Lehwald


Die Libration in Breite kann man gut an der scheinbaren Position des Mare Frigoris auf der Nordhalbkugel oder an der scheinbaren Position des Kraters Tycho auf der Südhalbkugel des Mondes erkennen.



Mondentfernung

Auch die Schwankungen der scheinbare Größe des Mondes am Erdhimmel fallen normal kaum auf. Wer den Mond einmal in der Zeit seiner minimalen (Perigäum) und maximalen (Apogäum) Entfernung von der Erde durch ein Teleskop mit der exakt gleichen Brennweite fotografiert, wird den Unterschied auf den Bildern sofort sehen! Auch das sind interessante Gebiete, wo man durch Beobachtung viel lernen kann.


entfernung1.jpg

Die Größe der Mondscheibe im Perigäum und Apogäum
Beide Aufnahmen mit 1200 mm Brennweite!
© Mario Lehwald

© Copyright: 1998-2017 Mario Lehwald
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